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Digiloges Lernen und Arbeiten – Continental AG – #CL2025

Digiloges Lernen und Arbeiten – Continental AG – #CL2025

Im Rahmen des Corporate Learning MOOCathons #CL2025 stellten Harald Schirmer und das L&D Team von der Continental AG ihr Konzept für „neues Lernen im Kontext der digitalen Transformation“ vor. Das Motto des Konzeptes wurde mit drei Tags eingeführt: #goDigital #WirGewinnt und #MutAnfall.

Lernende Organisation

Am Anfang stand die Frage: „Wie werden wir zur lernenden Organisation?“ Im Zuge der digitalen Transformation geht es darum neue Business Modelle zu entwickeln, neue Wege zu erschließen, Märkte zu finden, für die es weder Benchmarks noch Erfolgsgarantien gibt. Bei der Continental AG sind dafür fünf Ansätze konzipiert worden, die die digitale und analoge Welt auf besondere Art und Weise, einander ideal ergänzend, zusammen bringt – ein hervorragendes Beispiel für digiloges Lernen und Arbeiten. Die folgende Infografik fasst diese Ansätze kurz zusammen.

Digiloges Lernen und Arbeiten bei der Continental AG

Mehr Informationen

Die vorstehenden Infografik ist eine persönliche grobe Zusammenfassung der dargestellten Ansätze. Reichlich weiter- und tiefergehende Informationen sind auf den Seiten des Corporate Learning MOOCathon #CL2025 zu finden. In der PDF-Ausgabe der Infografik Digiloges Lernen und Arbeiten bei der Continental AG sind dazu die entsprechenden Links eingetragen.

Persönliche Lernumgebung im Web gestalten – Wissensarbeit #cl2025

Persönliche Lernumgebung im Web gestalten – Wissensarbeit #cl2025

Die Teilnahme an einem sogenannten cMOOC ist für unbedarfte Einsteiger eine riesen große Herausforderung und für erfahrene Wissensarbeiter eine gute Chance ihre Lernumgebung im Web auf die Probe zustellen :-). Für beide kann es interessant sein, sich mit aktuellen Tools zur Organisation ihrer Wissensarbeit zu befassen, denn mit einer für sich passenden persönlichen Lernumgebung (PLE/PLN) ist die Wertschöpfung an Wissen aus dem Netz deutlich höher. Neben den Tools gehört zu einen Lernnetzwerk auch die passende Community. Beides zusammen hilft ganz wesentlich Informationen wohl selektiert verarbeiten zu können. Im folgenden beschreibe ich kurz, am Beispiel meiner Teilnahme am Corporate Learning 2025 MOOCathon #cl2025, wie ich meine Wissensarbeit im Web organisiere (vgl. Gespräch mit Jochen Robes).

Grundprinzipien der Wissensarbeit im Web

Damit diese Wissensarbeit eine gewissen Struktur bekommt, haben die beiden Vorreiter der Open Course-Bewegung, Stephen Downes und George Siemens,  mit den Begriffen „aggregate“, „remix“, „repurpose“ und „feed forward“ eine einfache vier-Phasen-Struktur vorgeschlagen (vgl. V. Langer, 2013, Slide 33):

  • Aggregate – Orientieren, Finden: Anhand der Einführungen zu Beginn jeder Kurseinheit und der Materialhinweise und weiteren Informationen im Programm können Sie sich einen Überblick verschaffen und ins Thema einarbeiten. Alle Materialien werden anschließend online zum Nachlesen, Nachhören und Stöbern zur Verfügung stehen.
  • Remix – Ordnen, Ablegen: Finden Sie Ihre eigene Ordnung für die neuen Informationen und halten Sie eigene Ideen, Anknüpfungspunkte zu anderen Themen oder Ihren eigenen Erfahrungen fest.
  • Repurpose – Beitragen, Erstellen: Schreiben Sie selbst einen Beitrag zum Thema, z.B. im Forum, auf einer Diskussionsplattform oder in Ihrem eigenen Blog.
  • Feed Forward – Teilen, Vernetzen: Nutzen Sie die sozialen Netze um ihren Beitrag oder interessante Beiträge aus ihrer Community zu teilen und sich weiter zu vernetzen.

Diesen Kreislauf kann der Wissensarbeiter zu jedem Thema oder Anlass, auch unabhängig vom cMOOC, z.B. bei der Einarbeitung in neue Themen immer wieder von Neuem starten.

 Meine in der Praxis bewährten Favoriten – Tools

In einem Kurs, wie dem #cl2025, ist es am einfachsten sich zuerst über die Kursseite und für eingetragene Teilnehmer über die E-Mail der Kursbetreiber regelmäßig zu informieren. Dabei werden meistens eine Reihe von Links bekannt gemacht, die dann in den Kreislauf eingespeist werden können. Um es hier kurz und übersichtlich zu machen, nenne ich nur meine Favoriten: Ich nutze zum automatisierten Finden GoogleAlerts und talkwalkeralerts. Beide haben eine Benachrichtigungsfunktion via E-Mail, so dass die verstreuten Informationen ein wenig aggregiert werden.

Zu Ordnen und Ablegen verwende ich für RSS-Feeds (also Änderungen auf Websites) feedly, für Links diigo und für viele andere Fundstücke evernote. Beitragen werde ich über eigene Blogs, wie z.B. diesen hier. Zum Teilen bietet sich in dieser Community Twitter (am liebsten mit TweetDeck), GooglePlus und natürlich die beruflichen Netze XING und LinkedIn an. Da alle Tools Browser basiert sind, sollte die Startseite einfachen Zugriff auf alle Tools erlauben. Ich verwende dazu Symbaloo – damit lassen sich ganz einfach sehr schöne individuelle Startseiten mit direktem Zugriff auf die Tools in Form von kleinen Kacheln gestalten.

Wer tiefer in die Thematik der persönlichen Lernumgebung einsteigen möchte, den verweise ich gerne an eine Expertin in meiner Lern-Community. Es ist Ilona Buchem, die sich aus medienpädagogischer Sicht, neben vielen anderen interessanten Themen, intensiv mit der PLE befasst hat. Sehr empfehlen möchte ich auch das kompakte E-Book von Sirkka Freigang, dass ich für den Einstieg in das Thema großartig finde. Jane Hart macht regelmäßig ihre Umfragen zu den beliebtesten Tools für das Lernen und Arbeiten und hat dafür eine umfangreiche Sammlung angelegt: Directory of Learning & Performance Tools.

Quellen

Beitragsbild, flickr, C. Jobeling, Open complementing closed – PLE and LMS – why, what for and how?, Stand 14.05.2017

S. Freigang, Tools für  (m)ein persönliches Wissensmanagement, Calameo (2013), Stand 14.05.2017

S. Freigang, IOT IN EDUCATION BY DESIGNING SMART LEARNING ENVIRONMENTS, (2016), Stand 18.05.2017

V. Langer, Internet-gestütztes soziales Lernen als neuer Trend – Auswirkungen auf die Zukunft des Lernens, Slideshare (2013), Stand 14.05.2017

MOOCathon #cl2025 Corporate Learning – zukunftsorientierte Personalentwicklung

MOOCathon #cl2025 Corporate Learning – zukunftsorientierte Personalentwicklung

Liebe zukunftsorientierte Personalentwickler, liebe Learning & Development Professionals sind Sie bereit für ein neues Abenteuer? Worum geht es? Um nichts weniger als den Wandel in der Personalentwicklung im digitalen Zeitalter oder neudeusch: Learning & Development in the Digital Age.

Genau so lautet das Thema des MOOCathon #cl2025. Das erklärte Ziel ist es am Ende ein Konzept für Learning & Development in the Digital Age gemeinsam geschaffen zu haben. Dazu hat die Corporate Learning Community wieder einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt und nicht nur ein neues Format kreiert, sondern auch sehr attraktive Praxispartner gewonnen.

 

Kombination aus MOOC und Hackathon

Die Besonderheit des neuen Formates liegt darin, dass zunächst Impulse und reger Austausch in einem cMOOC stattfinden. Diese Form des MOOC passt bestens zu dem was am Ende herauskommen soll, nämlich ein Konzept, dass den Lerner befähigt, selbstorganisiert das zu lernen, was er selbst zum Zeitpunkt seines Lernens für wichtig hält. Also der Lerner entscheidet und organisiert sich selbst, was sicher auch für viele Teilnehmer eine Herausforderung in diesem Format darstellt. Diese erste Phase findet im Zeitraum vom 08.05.-21.07. 2017 statt. Jede Woche wird ein anderes Unternehmen die aktuelle Situation, die Einschätzung zu Arbeiten und Lernen in Zukunft mit den Teilnehmern teilen und diskutieren. Im daran anschließenden „Hackathon“ (in Anlehnung an Veranstaltungen zur kollaborativen Software- und Hardwareentwicklung) soll vom 07.-09.09. 2017 in Frankfurt am Main das Konzept fertiggestellt werden.

Der genaue Ablauf und die geplanten Beiträge bzw. Impuls- und Austauschtermine sind auf der #cl2025-Seite übersichtlich dargestellt.

Don´t panic - be cool

Be cool – don´t panic

cMOOC´s sind in der Tat eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten. Dies liegt auch daran, dass die allermeisten Menschen einfach anders sozialisiert sind, wenn es um die Teilnahme an einem Kurs geht. Aber gerade dieses Format fördert das vernetzte Denken und eine sehr selbständige Art des Lernens. Meine Empfehlung orientieren Sie sich über die #cl2025-Seite, die von sehr erfahrenen MOOC-Makern gestaltet wurde und auch den weniger erfahrenen „Edupunks“ eine sehr gute Navigationshilfe geben wird. Für Einsteiger ist die erste Woche besonders wichtig, weil dort in mögliche Tools eingeführt wird. Ansonsten gilt: be cool – don´t panic. Die meisten Beiträge und Ereignisse sind auch asynchron, also auch zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar. Und es macht überhaupt nichts, nicht alles und jeden Beitrag mit verfolgt zu haben. Jeder darf sich soviel gönnen, wie er mag. In diesem Sinne: Viel Spaß und jede Menge neuer Erkenntnisse – ich freue mich auf unser Treffen Web oder in der Realität – digilog!

Quellen

Bildquellen für GIF

TechCrunch Hackathon SF 2011 #tcdisrupt, Foto by Yusuke Kawasaki, flickr

MOOC: Every letter is negotiable, Image by Mathieu Plourde, flickr

#cl2025 Logo, Corporate Learning 2025 MOOCathon, Corporate Learning Community

Wie Wissen zur Kompetenz werden kann – Ermöglichungsrahmen schaffen

Wie Wissen zur Kompetenz werden kann – Ermöglichungsrahmen schaffen

Bislang konzentrierte sich Personalentwicklung mehr auf formelles  Lernen in Form von z.B. Seminaren. Zukünftig ist ein radikales Umdenken mit einem Paradigmenwechsel erforderlich, um weiterhin global wettbewerbsfähig zu bleiben. Personalentwicklung heute und in der Zukunft muss sich mehr zum Kompetenzmanagement entwickeln, das selbstorganisierte Lernprozesse der Mitarbeiter möglicht macht. Die neue Herausforderung besteht darin, aus der Strategie des Unternehmens und dem Werterahmen des einzelnen einen Ermöglichungsrahmen zu entwickeln und stetig zu optimieren, um individuelle (personalisierte) Kompetenzentwicklungsprozesse im Arbeitsprozess zu ermöglichen (vgl. W. Sauter).

Wissen ist keine Kompetenz

Mit dem Umdenken und dem Schaffen neuer Rahmenbedingungen ändern sich für alle Beteiligten die Anforderungen. Die Organisationen schaffen den Ermöglichungsrahmen und die Lerner müssen ihre didaktisch-methodische Entwicklungsplanung in diesem Rahmen selbst verantworten. Ein hoher Anspruch auf beiden Seiten. Andererseits besteht somit die Chance, dass Handeln in der Praxis und Lernen wieder zusammen fließen. Die Arbeits- und damit die Handlungsprozesse selbst, werden zum wichtigsten Lernort und das Lernen entwickelt sich zum Workplace Learning.  Zu dieser Entwicklung und den wissenschaftlichen Erkenntnissen hat Werner Sauter ein inhaltsreiches und doch kompaktes Videointerview mit John Erpenbeck und Rolf Arnold speziell für den Corporate Learning 2.0. MOOC geführt. Damals war das Next-Education-Projekt der Deutschen Bahn der Anlass für dieses Gespräch.

 

 

Für ganz Eilige: Karlheinz Pape fasst in seinem Beitrag die wichtigsten Aussagen aus den Video zusammen und gibt damit eine sehr schöne Basis für den Corporate Learning 2025 MOOCathon (#cl2025), der am 8. Mai 2017 startet. Eine wunderbare Möglichkeit seinen eigenen Horizont und sein persönliches Lernnetzwerk zu erweitern. Einfach hier anmelden und von der Vernetzung profitieren!

 

Quellen

Video  CC BY Lizenz „Wissen ist keine Kompetenz – Gespräch mit Rolf Arnold und John Erpenbeck“, Werner Sauter, (2016)

Sauter, W., Workplace Learning: Integrierte Kompetenzentwicklung mit kooperativen und kollaborativen Lernsystemen, Springer-Gabler (2013)

Lernen 4.0 – mehr Individualisierung, mehr Freiheit?

Lernen 4.0 – mehr Individualisierung, mehr Freiheit?

Noch vor kurzem sprach alle Welt von massenhafter Bildung über das Web in Form von sogenannten MOOC´s. Damit sollte ein neuer Weg zu einer modernen Form des lebenslangen Lernens gefunden sein. Inzwischen schreitet der Wandel fort und die Digitalisierung von Inhalten und Lehr-/Lernprozessen ebenso. Der Übergang von den Massive Open Online Courses über sogenannte Coporate Open Online Courses (COOC) hin zu Small Private Online Courses (SPOC) hat längst stattgefunden und jetzt geht es vielmehr um eine Art der Individualisierung des Lernens. Dies ist zumindest eine mögliche Perspektive, die z.B. auch von Julia Behrens in ihrem Beitrag vertreten wird. Sie beschreibt die Chancen von Lernen 4.0 aus meiner Sicht sehr treffend: „Die Digitalisierung versöhnt dabei zwei scheinbar unvereinbare Aspekte: individuell zugeschnittenes Lernmaterial und gleichzeitig die massenhafte, raum- und zeitunabhängige Verfügbarkeit des Materials. Damit hat eines der fundamentalen Prinzipien rund um das Lernen ausgedient: für alle dieselbe Übung zur selben Zeit am selben Ort.“

In der vierten industriellen Evolution :-),  Industrie 4.0, ermöglicht Digitalisierung ebenfalls eine Individualisierung in der Produktionssteuerung hin zur wirtschaftlich vertretbaren Stückzahl eins. Ermöglicht wird dies durch den hohen Vernetzungsgrad der Produktionsanlagen untereinander, über das Internet der Dinge sowie mit allen benötigten Organisationseinheiten des Unternehmens. Dabei spielen kollaborative Lehr-/Lernprozesse zwischen Mensch und Maschine eine zunehmend wichtigere Rolle und der von G. Siemens postulierte Konnektivismus ist längst Realität geworden. Die Forschung zur künstlichen Intelligenz blüht wieder richtig auf.

Lernen 4.0 – mehr Individualisierung durch das Inverted Classroom Model?

Seit 2011 nutze ich in dem Grundlagenmodul „Vernetzte IT-Systeme“ im dualen Bachelorstudiengang das Modell des Inverted Classroom (ICM). Die Studierenden erschließen sich die Inhalte größtenteils per Video und Literatur. Zur selbstständigen Überprüfung ihrer Lernfortschritte, haben sie zu jedem Kapitel einen elektronischen Fragenpool (Assessments) im Lernmanagementsystem zur Verfügung. Die wertvolle Präsenzzeit nutzen wir gemeinsam, um im Aktivseminar zunächst gemeinsam offene Fragen zu den Materialien zu klären. Anschließend wenden die Studierenden ihr Wissen in Kleingruppen (4-6 Studierende) auf von mir vorbereitete Transferaufgaben an. Nachdem wir diese dann wieder im Plenum besprochen haben, wird wieder in denselben Kleingruppen an einer praxisnahen Fallstudie gearbeitet. Die Arbeit an der Fallstudie nimmt im gesamten Semester mehr als 50% der Zeit ein. Sowohl bei der Bearbeitung der Transferaufgaben, als auch bei der Arbeit an der Fallstudie habe ich die Möglichkeit sehr individuell auf die einzelnen Studierenden und deren Fragen einzugehen. Hier schafft das ICM mehr Raum für Individualisierung.

Mehr Individualisierung, mehr Lernerfolg?

Soweit klingt das eben beschriebene Lernformat erfolgsversprechend und das kann es auch sein… Allerdings ist dieses Lehr-/Lernsetting nicht nur für den Lehrenden eine besondere und vor allem ungewohnte Herausforderung, weil dieser seine gewohnte Rolle ändern und eher als Facilitator bzw. Mentor agieren darf. Ebenso sind die Studierenden gefordert. Vom Lernkonsumenten zum aktiven Selbstlernen ist aufgrund der langjährigen Sozialisierung im klassischen Schulsystem für manch einen Studierenden eine besondere Herausforderung, die nicht immer wahr- geschweige denn angenommen wird. Was Studierende manchmal nicht wahrnehmen, ist, dass dieses Format im „Output“, also der vielbeschworenen Handlungskompetenz, nicht nur das pure Wissen vermittelt, sondern auch die Anwendung. Und genau das macht einen signifikanten Unterschied, denn in der Anwendung des Wissens dringt der Lerner anlassbezogen viel tiefer in die Inhalte ein, als wenn er nur abstrakt Vorratswissen ansammelt. Engagierte Studierende wünschen sich mehr solcher Lerngelegenheiten und dann auch gleich weniger in Modulkategorien gedacht, als die klassischen Lehr-/Lernmodule. Beispielsweise wünschen sich Studierende im oben genannten Modul gleichzeitig eine Einführung in das IT-Projektmanagement. Also auch im Hochschulbereich wäre ein mehr ganzheitlicher Ansatz in Zukunft sicher wünschenswert.

Weiterbildung 4.0 – Wandel im lebenslangen Lernen

Während der Einzug digitaler Medien in formalen Lehr-/Lernszenarien insbesondere an Schulen und Hochschulen immer noch langsam voranschreitet, sind in informellen Lernprozessen der Einsatz digitaler Medien längst Alltag. Werner Sauter beschreibt in seinem Artikel „Digitalisierung und Lernen“ eine Zukunft, in der humanoide Computer zu Lernpartnern im Lernprozess des Menschen werden. In der Industrie 4.0 werden Roboter zu humanoiden Arbeitskollegen, die „Hand“ in Hand mit ihren menschlichen Kollegen in der Fertigung arbeiten. Mit dieser Entwicklung ist auch ein Wandel im lebenslangen Lernen verbunden. Um beispielsweise in Zukunft mehr digitale Geschäftsmodelle mit den Mitarbeitern von heute zu gestalten, sind neue Qualifizierungsmaßnahmen erforderlich (vgl. hierzu das Forschungsprojekt „Weiterbildung 4.0 – Management digitaler Geschäftsprozesse“).

Bildquelle: Fotolia, #114662644,“3D Rendering virtual connection“ von alphaspirit